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Aktueller Bürgerwaldbericht des Wald Bündnis Bayern

Schutzfunktionen im Staatswald
auf dem Prüfstand
(24.04.2008) Die Verbände im Wald Bündnis Bayern legen knapp drei Jahre nach dem Start der Bayerischen Staatsforsten einen detaillierten Bürgerwaldbericht vor. Darin werden für den Staatswald die Ziele und deren Umsetzung kritisch bilanziert. Aufgegriffen werden u.a. die Themen Bergwald, Artenvielfalt, Holzernte und Waldpflege und Jagd. Die Bilanz fällt dabei zwiespältig aus. Insgesamt zeigt sich, dass zwar Zielvorgaben existieren, die das Wald Bündnis begrüßt, wie z.B. für den Schutz von Biotopbäumen oder für den Grundsatz Wald vor Wild. Allerdings wird immer deutlicher, dass diese positiven Ansätze oft von konkurrierenden bzw. gegenläufigen wirtschaftlichen Zielen überlagert werden und vielerorts nicht umgesetzt werden, nicht zuletzt wegen des Personalabbaus. Mehr dazu > (PDF 30 KB)

Bürgerwaldbericht 2008 (PDF 720 KB)

 

Bayerische Staatsforste auf dem Holzweg

Wald Bündnis zieht kritische Bilanz nach 1 Jahr Forstreform
(26.06.06) Bei der Bilanz nach 1 Jahr Forstreform zeigen sich nun auf der einen Seite Verbesserungen, wie die erfreulich gestiegenen Investitionen für Pflanzungen, verstärkte Waldpflegemaßnahmen oder der Entwurf eines innovativen Artenschutzkonzeptes. Auf der anderen Seite zeichnet sich aber gleichzeitig ab, dass die Defizite und Fehlentwicklungen in vielen Bereichen eher zu- denn abnehmen.   [mehr]

 

Staatswaldförster bald auf der Roten-Liste

Wald Bündnis befürchtet skandinavische Verhältnisse
(03.05.06) Im Rahmen des sogenannten „Nachhaltigkeitskonzeptes“ soll die Zahl der Staatswaldreviere von derzeit 558 auf 330 radikal verringert werden. Diese massive Streichung von 40% der Revieranzahl bedeutet eine Vergrößerung der Reviere um etwa 70 % von durchschnittlich 1300 ha Waldfläche auf 2200 ha und übertrifft damit die schlimmsten Befürchtungen des Wald Bündnisses. Der Einsatz von Großmaschinen soll dagegen massiv ausgeweitet werden.   [mehr]

 

Wald Bündnis kritisiert falsche Vorbilder und maßlos überzogene Gewinnvorgaben der Bayerischen Staatsforsten

(13.03.06) Die Verbände im Wald Bündnis Bayern kritisieren, dass die Ziele der Bayerischen Staatsforsten offensichtlich immer mehr von den Vorgaben und Versprechen der Staatsregierung abweichen. Als „Vorbilder“ für Bayern werden Forstbetriebe in Skandinavien und Österreich genannt, die hohe Umsatzrenditen erzielen. In Skandinavien bestimmen Großkahlschläge weithin die Landschaft, die Holzernte erfolgt fast ausschließlich mit Großerntemaschinen nach dem Motto: Intensivstforstwirtschaft auf der ganzen Waldfläche und kleinflächig unberührte oder naturnahe bewirtschaftete Wälder. Ähnliches versuchen die Österreichischen Bundesforste AG, die über 60 % ihrer Wälder im Kahlschlag oder mit flächigen Räumungen nutzen, sogar Schutzwälder werden kahl geschlagen. Die Jagden sind vielfach teuer verpachtet und hohe Wildbestände werden gehalten. Dementsprechend katastrophal ist der Verbiss durch Reh, Hirsch und Gams an den nachwachsenden Bäumchen.   [mehr]

 

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